bridgeworks
fördert und realisiert Kunst- und Kulturprojekte weltweit

bridgeworks fördert und realisiert Kunst- und Kulturprojekte weltweit.

Plattform interkultureller Dialog

Platform talking heads

Die platform talking heads schafft Dialogräume. Ein digitaler und realer Ort des Diskutierens, des Teilens, des Fragens und des Suchens nach gemeinsamen Antworten. Welche Vorstellung haben wir von einer zukünftigen Gesellschaft? Wie kann faire Kooperation funktionieren? Wie wirkt ein künstlerisches Werk in unterschiedlichen sozialen und kulturellen Kontexten?

Durch Essays, Blogs, Vorträge und Diskussionsrunden wird eine erfahrbare und nachhaltig einsehbare Dialogkultur gefördert. Fachübergreifend werden interkulturelle Kontexte, politische und gesellschaftsrelevante Fragen erörtert.

Bebê de Soares

Bebê de Soares

Nach einer erfolgreichen internationalen Tanzkarriere arbeitet Bebê de Soares als Schauspielerin, Regisseurin und Produzentin. Sie gründete mit dem österreichischen Regisseur Arno Kleinofen das T4G - Teatro 4Garoupas in Köln. 2002 gründete sie AMAZONAS NETWORK - eine Plattform, die den kulturellen Austausch im Bereich des Theaters für junges Publikum und des Tanzes fördert. Bebê de Soares ist Mitglied des Exekutivkomitees der ASSITEJ, Vorstandsmitglied von IPAY - International Performing Arts für junges Publikum (USA), Koproduzentin und Programmdirektorin von FITA CHILE sowie Kuratorin des MOSTRA ESPETACULAR festiVAL in Curitiba, Brasilien.

Im Rahmen des art-lab fear & identity sprach sie über international fair cooperation.

Martin Schäuble_Sebastian Wenzel

Martin Schäuble

Martin Schäuble (auch Robert M. Sonntag) schreibt dystopische Bücher. In DIE SCANNER hat ein Tech-Konzern die Weltherrschaft, in ENDLAND regiert eine rechtspopulistische Partei und CLEANLAND handelt von einer Gesundheitsdiktatur. Als promovierter Politikforscher verfasste er auch Sachbücher. 

Im Rahmen des “art-lab fear & identity” verriet er, wie er zu seinen dystopischen Stoffen kommt 

Foto: Sebastian Wenzel

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Mohammed Shaheen

Dr. Mohammed Shaheen ist Professor für öffentliche Gesundheit und Direktor des Zentrums für primäre Gesundheitsversorgung an der Al Quds Universität. Prof. Shaheen wirkt an Gesundheitsprojekten in Palästina, insbesondere in Konfliktgebieten, mit. Dort erforscht er schwerpunktmäßig die Auswirkungen von Konflikten auf die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Als starker Verfechter der gesundheitlichen und kulturellen Menschenrechte war er Vorstandsvorsitzender der International Academy of Art in Palästina und ist stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrats des Al Kasaba Theatre and Cinematheque.

Im Rahmen des art-lab fear & identity sprach er über kulturelle Identität.

Kunst- und Kulturschaffende, Expert:innen der Soziologie, der Architektur, der Philosophie, der Politik und auch ganz persönliche Erfahrungsberichte bereichern die Diskussion über die Arbeit von bridgeworks und den einzelnen Themenschwerpunkten mit neuen Perspektiven.

In Zusammenarbeit mit lokalen Institutionen, Kulturakteur:innen und Theatern wird der interkulturelle Dialog gefördert und Themen, die uns und unsere Partner:innen bewegen, in einer breiten Dialogkultur verhandelt.

 

george

George Ibrahim

George Ibrahim gründete 1986 in Jerusalem das Al Kasaba Theatre und die Cinematheque. Seit 2002 ist er Gründer und Leiter der beiden Institutionen in Ramallah. Er arbeitet regelmäßig auf der Bühne, im Fernsehen und im Radio als Dramatiker, Regisseur und Schauspieler. Er schrieb zahlreiche Theaterstücke und war acht Jahre lang Präsident der Palestinian Actors League. 1998 wurde er mit dem Palestinian National Award for Theatre ausgezeichnet. Mit seinem Ensemble war er auf zahlreichen internationalen Festivals vertreten sowie auf Tournee in arabischen und internationalen Länder wie Tunesien, Syrien, Marokko, Jordanien, Ägypten, Algerien, England, Frankreich, USA, Spanien, Italien, Japan, Singapur, Schweiz und anderen.

Im Rahmen des art-lab fear & identity sprach er über Theater in Palästina.

Khader Rasras_ohne Zuschnitt

Khader Rasras

Khader Rasras ist Menschenrechtsaktivist und arbeitet seit 1990 als leitender klinischer Psychologe für das Treatment and Rehabilitation Center for Victims of Torture in Palästina. Er studierte Psychologie auf den Philippinen, in London und Lyon und hat einen zweiten Master in Menschenrechte an der Birzeit Universität, an der er als Universitätsdozent tätig ist. Er hat Erfahrung im Capacity Building und Training von lokalen und internationalen Organisationen und ist in der World Psychiatric Association (WPA) und der IAGP-International Association of Group Therapy and Psychodrama aktiv.

Im Rahmen des art-lab fear & identity sprach er über Formen von Angst aus psychologischer Perspektive.

raffaela-rosa-then

Raffaela Rosa Then

Raffaela Rosa Then ist Soziologin, Körper- und PsychotherapeutinSie begleitet Menschen auf ihrem Weg zu mehr (Selbst-)Vertrauen und schafft Räume dafür, gemeinsam präsent zu werden und sich mit dem eigenen inneren Wissen und miteinander zu verbinden.   

Im Rahmen des art-lab fear & identity gab sie Einblicke in das Themengebiet Embodiment und Trauma. Denn wenn wir von Identität und Angst sprechen, spielt unser Körper eine entscheidende Rolle: Wie wir in unserem Körper (nicht) präsent sind, formt unsere Identität und die Art und Weise, wie wir Angst erleben.